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Berlin, 12.1.2018

BWA begrüßt Gespräche mit der Türkei

Verbesserung des Verhältnisses in beiderseitigem Interesse

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, BWA e.V., begrüßt die Gespräche von Außenminister Sigmar Gabriel mit seinem türkischen Amtskollegen Çavuşoğlu mit Nachdruck: „Man darf die Situation in der Türkei nicht kleinreden. Aber wir dürfen auch die seit Jahrzehnten gewachsenen Wirtschaftsbeziehungen zur Türkei nicht außen vor lassen“, so Verbandspräsident Rudolf Weiler. Der Verband, der zahlreiche mittelständische Unternehmen vertritt, die im Außenhandel mit der Türkei aktiv sind, erhofft sich von den Gesprächen eine baldige Verbesserung des Klimas zwischen Berlin und Ankara. „Das würde vielen Unternehmen spürbar helfen. Gerade zwischen Deutschland und der Türkei gibt es viele enge, gut gepflegte Geschäftsbeziehungen, die sich positiv auch auf die politische Lage auswirken können, wenn sie außerhalb der politischen Debatte für positive Impulse sorgen können“, so BWA-Außenwirtschaftsvorstand Michael Schumann weiter. Eine schrittweise Annäherung über die Wirtschaft könne vielleicht am besten dazu beitragen, die real bestehenden Probleme überwinden zu helfen. Ähnliche Initiativen wie die in Richtung Türkei empfiehlt der BWA auch in Richtung Russland: „Es ist zu hoffen, dass in den Konflikt mit Russland eine ähnliche Entspannung eintreten wird“, so Vorstandsvorsitzender Dirk Bormann abschließend.